Love at work

Es ist zumindest heikel, wenn der Liebste/die Liebste in derselben Firma arbeitet. Derzeit bietet sich mir dazu ein interessantes Studienfeld: Der Chef des Fitnessstudios, wo ich trainiere, lebt neuerdings mit einer seiner Angestellten zusammen. Und sie mit ihm. Es ist ein kleines Studio und so kann ich als Kundin die Lovestory mitverfolgen. Na ja, so spannend ist Krafttraining nun auch wieder nicht, dass man sich ein solches Gratis-Upgrade entgehen lässt. Von aussen betrachtet ist der Fall nicht teamförderlich, die Stimmung hat sich verändert. Die Frau war bis anhin eine Mitarbeiterin unter mehreren und ihnen hierarchisch gleichgestellt. Nun wurde sie befördert, ins Bett und an den Herd des Chefs. Die beiden werden abends also die Kundschaft, die nächst höhere Chefetage sowie die Teamkollegen durchdiskutieren. Und die Kunden bekommen mit, wer wann nach Hause fährt und einkauft: Schatz, vergiss die Milch nicht. Unglücklicherweise teilen sie ihre Schichten so ein, dass entweder beide da sind oder keiner von beiden; Beziehungstechnisch logisch, teamtechnisch problematisch. Wenn beide dort sind, drücke ich die imaginäre Fernbedienung für Staffel 2 Kraftvolle Herzen.

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